Studienbedingungen
Praktika
Studieren muss als Vollzeittätigkeit anerkannt werden: Studieren ist Arbeiten.
-Schluss mit prekären Beschäftigungsverhältnissen! Soziale Absicherung muss unabhängig von der Form des Dienstverhältnisses gewährleistet sein.
-Praktika müssen ausreichend entlohnt werden – Schluss mit der Ausbeutung von Student_innen!
Lernplätze
Gerade auf der neuen Technik ist die Situation der Lernbereiche für Studierende sehr unbefriedigend. Es kann nicht sein, dass man uns teilweise nur Tische in den Gängen zum Arbeiten zur Verfügung stellt. Deswegen fordern wir die Bereitstellung zusätzllicher Räumlichkeiten für uns Studierende.
Laborplätze
Ein Studium auf der TU ist auch Praxisorientiert, daher hat fast jede_r Studierende im Laufe des Studiums ein Labor zu absolvieren. Doch das Problem ist, dass es in einigen Studienrichtungen einfach zu wenig Laborplätze gibt.
Zu wenig Lehrende
Der Einstieg in eine wissenschaftliche Laufbahn soll erleichtert werden. Die Aufstockung des wissenschaftlichen Personals mit besseren finanziellen Konditionen ist unumgänglich, um ein ausgeglichenes Betreuungverhältnis zu garantieren. Weiters würde es durch mehr wissenschaftliches Personal zu weniger “Stau” bei Übungen oder Prüfungen kommen, und es könnten alle an Übungen oder Prüfungen teilnehmen, die es wollen.
Forderung: Höchste Priorität bei der Lehre bei der Ausrichtung der Universitäten
Hoher Materialaufwand
Kosten für Bücher und Skripten läppern sich im Laufe des Studiums zusammen, vor allem, da viele ProfessorInnen/Lehrende auf den Kauf von teuren Büchern bestehen. Dabei könnte dieses Problem einfach gelöst werden. Namhafte Universitäten wie die Tsinghua Universität in China, verschiedenste Écoles Nationales Supérieures in Frankreich oder die Universidad Barcelona in Spanien machen es vor und digitalisieren ihre Kursunterlagen sowie ihre Lehrmethoden und stellen sie der Internet-Öffentlichkeit zur Verfügung. Diese freie Veröffentlichung von Unterrichtsmaterialien über das Internet nennt sich „Open Courseware“ und macht nicht nur den Zugriff auf vorhandenes Wissen einfacher, sondern fördert auch dessen Weiterentwicklung.
Forderung: Bereitstellung von benötigter Software und digitalisierten Skripten bei LVs
Überbeanspruchung von ECTS
-Vorlesungen ihrem wahren ECTS -Umfang anpassen
-der Aufwand von Vorlesungen darf nicht höher sein, als durch die zugeordneten ECTS Credits vorgegeben.
-Berechnung statt Willkür
leistbare Öffi-Tickets
Die Studierendenermäßigung soll auch für Tages- und Wochenkarten gelten. Außerdem wurde bereits vor Jahren auf unsere Initiative hin im steirischen Landtag beschlossen, dass das Studierendenticket von der Familienbeihilfe entkoppelt wird. Doch die Zuständigen (zuerst ÖVP-Landesrätin Edlinger-Ploder, jetzt FPÖ-Landesrat Kurzmann) weigern sich, den Beschluss umzusetzen. Dieser demokratiepolitische Skandal zulasten Studierender muss gelöst werden.
mehr Rücksichtnahme der Uni bei der LV-Planung
Die LV-Planung nimmt keine Rücksicht auf Studierende die arbeiten müssen und/oder Betreuungspflichten haben. Dieses rücksichtslose Vorgehen der Universität darf nicht bestehen bleiben. Wir fordern zusätzliche Lehrveranstaltungen und bessere Termine (Blockveranstaltungen, usw…)
Förderung des Einstiegs in eine wissenschaftliche Karriere (insbesondere Frauen)
Frauenförderung ist gerade beim Übergang von Studium zu einer wissenschaftlichen Karriere das höchste Gebot, da hier selbst in Studien mit ⅔ Frauenanteil plötzlich mehr Männer weitermachen. Zusätzlich ist dieser Übergang sehr sozial selektiv, da man sich unbezahlte Projektmitarbeit u.ä. leisten können muss. Die Universität muss wissenschaftliche Zukunft fair entlohnen und massiv in Frauenförderung investieren anstatt junge Wissenschaftler_innen auszunutzen.
Frauenförderung
-Finanzielle Zuschüsse für Programme, die Frauen in männerdominierten Schultypen und Studienrichtungen fördern
-Finanzielle Zuschüsse nach Frauenanteilen im Mittelbau und der Professor_innenschaft, um Anreize für die Anstellung von Frauen zu bieten
-Verpflichtendes Vizerektorat für Frauenförderung an allen Unis
-Gesetzliche Verankerung von Quoten in Personalentscheidungsgremien
-Stärkung der Kompetenzen der Arbeitskreise für Gleichbehandlungsfragen
-Wirksame Frauenförderungspläne und Sanktionen bei deren Nichteinhaltung
Ausbau der psychologischen Studierendenberatung
Die Studierenden Sozialerhebung zeigt einmal mehr den alarmierenden Trend dass immer mehr Studierende mit psychischen Problemen (Ängste, Depressionen, Burnout, uvm.) zu kämpfen haben. Neben der belastenden sozialen Situation ist dies auch auf mangelnde Hilfsangebote zurückzuführen. Staat und Universität müssen daher in den Ausbau der psychologischen Studierendenberatung investieren.
Studierende die arbeiten
mehr Rücksichtnahme auf Studierende die arbeiten
Lehrveranstaltungen Abends anbieten
mehr Blocklehrveranstaltungen
